Vermutlich wissen Sie es nicht, aber Sie befinden sich vor jeder Lebensentscheidung in einer Quanten-Superposition – einem Bewusstseinszustand, der darüber entscheidet, welche Richtung der Lauf des Lebens nimmt.
Die „Superposition“ ist Ihre überwiegend im Unterbewusstsein verankerte Grundhaltung, die sich im Laufe des Lebens durch Erziehung, Erfahrungen, Umwelteinflüsse und Reflexion herausgebildet hat. Auf dieser zumeist unbewussten Basis treffen wir täglich unsere Entscheidungen, oft ohne sie zu hinterfragen.
Noch weniger dürfte bekannt sein: Die Superposition ist ein Schlüsselthema der Bibel, das sich von der Genesis bis zur Apokalypse wie ein roter Faden durch den biblischen Quellcode zieht.
Wenn Jesus auf dem Berg – das Volk zu seinen Füßen – seine Programmatik verkündet, fordert er die Menschen als Erstes dazu auf, ihr grundlegendes Selbstbild radikal zu verändern. Denn dieses Selbstbild ist die entscheidende Komponente der eigenen Superposition.
Er sagt nicht herablassend bemitleidend: „Ach Gott, wie arm und unterdrückt ihr doch seid.“ Er bricht die Logik des Mangels auf und konfrontiert sie mit einer Wahrheit, die einen völlig anderen Geist atmet:
„Ihr seid das Salz der Erde […] Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf den Lampenständer, und sie leuchtet allen, die im Hause sind.“ (Matthäus 5, 13-15)
Das ist das Gegenteil dessen, wie seine Zuhörer sich selbst sahen: als unbedeutend, besetzt und ohnmächtig, einer feindlichen Welt ausgeliefert. Doch Jesu Bergpredigt zeigt ihnen: Ändert eure Superposition. Lernt euch, als Kinder Gottes zu sehen und wertzuschätzen. Trotz allem. Das wird alles ändern.